Tuesday, 4 April 2017

Wen es angeht

Wen es angeht

Ich bin nicht perfekt. Ich bin niemand der andere um Gefallen oder ähnliches bittet. Ich lasse mir nicht ansehen wie verletzt ich bin. Ich rede kaum über mich. Ich beschwere mich nie und leide stillschweigend.
Ich bin mir der Tatsache bewusst, dass ich alleine als Mensch keine Überlebenschance habe. Ich weiß, dass ich andere brauche ob ich es nun will oder nicht. Dies bedeutet aber nicht, dass ich mich jemanden hingeben muss. Es bedeutet nicht, dass ich gar nicht alleine sein kann. Ich komme gut alleine klar.
Ich entziehe mich bewusst Menschen. Nicht weil ich sozial unfähig bin, nein, sondern, weil ich ich mich bewusst dagegen entscheide.
Wieso?
Bin mir da gar nicht so sicher. Ich weiß nur, dass ich manchmal Abstand brauche. Gerade wenn ich unter vielen Menschen, von denen ich wenige bis niemanden kenne.
Vielleicht liegt es an der Erziehung, die ich genossen habe.
Vielleicht bin ich neurologisch nicht ganz so wie man zu sein hat.
Stellt sich dann die Frage wie man zu sein hat?
Solch eine Frage kann wohl kaum jemand richtig beantworten. Deswegen nehme ich mich wie ich bin.
Und wenn jemand ein Problem mit meinem Sein hat. Du kennst die Tür oder in diesem Fall den “Schließen” Button.
Ich werde mich nicht verstellen um irgendwo an gesehen oder wahrgenommen zu werden. Natürlich muss auch ich mich neuen Situationen aber ich tue es nur bis zu einem bestimmten Punkt.

Einen Punkt, den ich selber bestimme.